Vertreter haben es schwer

Um ein Vertreter zu werden, braucht man als Anwärter eigentlich nur eine gute Schulbildung, eine gute Aussprache und als wichtigstes gute Überzeugungskraft. Schließlich muss der Vertreter das Produkt, für dessen Firma er arbeitet, an den Mann bzw. die Frau bringen und die Ware verkaufen. Ein solcher Mitarbeiter ist im weitesten Sinn auch als Verkäufer anzusehen, deshalb wird für Vertreter-Stellenangebote auch immer nur von einem Außendienstmitarbeiter gesprochen.

Vertreter
Ein Vertreter muss offen, kommunikativ und kundenorientiert sein. Dann winkt ihm im Erfolgsfall auch eine stattliche Provision. © Konstantin Gastmann by pixelio.de

Vertreter werden immer gesucht, auch wenn die Bezahlung nicht gerade ansprechend ist. Man erhält ein Fixum als Grundlage, den Rest muss sich der freie Außendienstarbeiter durch seine Überzeugungskraft mit einer Vertreter-Provision dazu verdienen. Die Höhe dieser Boni ist maßgeblich von der Branche sowie dem verkauften Produkt abhängig und kann zwischen 10% und bis zu 50% des erwirtschafteten Gewinns betragen. Ob dieses Geld besser in Tagesgeld-, Festgeldkonten oder auf gänzlich andere Weise angelegt ist, erklären beispielsweise die Experten bei finanzwirtschafter.de.

Vertreter: Überzeugungskraft liegt im Blut

Die Vorteile der Arbeit als Handelsvertreter liegen darin, dass sie eine freie Zeiteinteilung gegenüber ihrem Arbeitgeber haben und nicht an feste Zeiten gebunden sind. Gute Verkäufer erledigen einen Teil ihrer Überzeugungsarbeit sogar vom Telefon aus und machen nur einige Stunden in der Woche Außendienstarbeit. Wer lediglich für ein Unternehmen wie beispielsweise eine Versicherung als Außendienstmitarbeiter tätig ist, hat es weitaus schwerer als ein freier Vertreter, welcher gleich mehrere Produkte von verschiedenen Unternehmen seinen Kunden anbieten darf.

Der Vertreter-Verdienst kann durchaus sehr hoch sein, denn wer gut ist, kann bis zu mehreren tausenden Euro verdienen. Diese Verkäufer können durchaus auch in den unterschiedlichen TV-Shopping-Sendern ganz unterschiedliche Produkte anbieten, denn dafür ist jeder schließlich freier Handelsvertreter. Manche Verkäufer im TV Shopping können beispielsweise mehrere ganz unterschiedliche Produkte von verschiedenen Unternehmen anbieten, denn diese Mitarbeiter arbeiten zwar auch mit einer Provision, bekommen aber für eine bestimmte Anzahl an verkauften Produkten einen bestimmten Betrag.

Übrigens: Das Handelsvertreterrecht ist in den § 84 bis 92 des Handelsvertretergesetzes festgelegt, nach dem sich jeder dieser Außendienstler richten muss. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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