Kaltakquise für Handelsvertreter

Kaltakquise
Kaltakquise hat Vor- und Nachteile © Studio Cl Art - photl

Die Kaltakquise ist eine der beliebtesten Formen der Kundenakquise, da mit geringem Zeit- und Kostenaufwand relativ viele potentielle Kunden erreicht werden können. In der Regel werden dabei Kunden telefonisch kontaktiert. Aus diesem Grund spricht man auch von Telefonakquise. Allerdings ist die Kaltakquise nicht immer die effektivste Form der Akquise. Damit Sie als Handelsvertreter Ihre Arbeitszeit möglichst effektiv nutzen, sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile des Telefonmarketings bewusst sein.

Kaltakquise leicht gemacht

Bei der Kaltakquise wird der Grundstein für jeden weiteren Kundenkontakt gelegt. Um die Kundenbindung erfolgreich umzusetzen, muss die Akquise mit Bedacht durchgeführt werden. Schließlich hat man nur einmal die Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Bei einem Telefonat ist dies besonders schwierig. Zu den wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Kaltakquise zählen die Stimmlage und der Tonfall. Dem eigentlichen Inhalt des Telefonats wird hingegen eine wesentlich geringere Bedeutung zugeschrieben.

Egal, welches Ziel mit der telefonischen Akquise erreicht werden soll – ob ein Verkaufsgespräch oder nur eine Terminvereinbarung: Nur geübte Verkäufer können bei dieser Vertriebsmethode Erfolge erzielen. Schließlich werden nur Unternehmen angerufen, die bisher noch nicht mit Ihnen in Kontakt standen. Zur erfolgreichen Kaltakquise gehört deshalb sehr viel Übung. Tipps finden Sie auch in der einschlägigen Fachliteratur oder in speziellen Seminaren, die zum Beispiel vom CDH veranstaltet werden.

Auch die richtige Vorbereitung ist ausschlaggebend für ein erfolgreiches Telefonat: Erstellen Sie einen Gesprächs-Leitfaden und recherchieren sie über die Unternehmen, die sie zu Ihrem Kundenkreis zählen möchten. Während und nach dem Telefonat sollte auf jeden Fall ein ausführlicher Kontaktbogen ausgefüllt werden, auf dem alle wichtigen Informationen vermerkt werden. Diese Kontaktbögen sind die Grundlage für eine effiziente Kundenkartei. Weitere Informationen zu erfolgreicher Akquise finden Sie auf www.werk-ost.de

Kaltakquise verboten bei Privatkunden

Als Handelsvertreter sollten Sie aber immer zuerst abwägen, ob die Kaltakquise für Ihren Kundenstamm überhaupt in Frage kommt. Bei Privatpersonen ist die Kaltakquise nämlich verboten. Sie dürfen nicht ohne vorherige Verabredung telefonisch kontaktiert werden. Wer sich nicht an dieses Gesetz hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 rechnen.

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