Die große Frage nach der Art der Provision

Eigenständigkeit setzt immer auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. Insbesondere Handelsvertreter dürften sich bei diesen Worten angesprochen fühlen. So ist ein Handelsvertreter nicht nur für den Absatz der von ihm vermittelten Produkte verantwortlich, sondern auch für die Bewertung der Verträge mit Herstellern oder Handelsbetrieben. Besonders wichtig dürfte für Handelsvertreter in diesem Zusammenhang die Ausgestaltung ihrer Vergütung sein.

Provisionsarten und Vertragsfallen

Generell gibt es verschiedene Arten der Provision in Deutschland. Die am häufigsten vorkommende Provisionsart ist die Abschlussprovision. Diese Provision wird , wie der Name bereits vermuten lässt, für den Abschluss eines Vertrages durch den Handelsvertreter gezahlt. Ist dem Vertreter ein bestimmtes Gebiet oder ein bestimmter Kundenkreis fest zugeteilt, erfolgt die Provisionszahlung unabhängig von der direkten Beteiligung am Vertragsabschluss durch den Vertreter. Glücklich können sich also jene Vertreter schätzen, welche ein festgelegtes Gebiet oder Kundenstamm betreuen – dies schafft ein gewisses Maß an Unabhängigkeit von der Verkaufsquote. Über die Abschlussprovision hinaus kann dem Handelsvertreter eine sog. Garantieprovision gezahlt werden. Die Garantieprovision wird unabhängig von der Anzahl der Vertragsschlüsse gezahlt. Dadurch kann dem Handelsvertreter ein gewisses Maß an zusätzlicher finanzieller Absicherung zu gewährleistet werden.Beratungsstellen bei der Wahl der Provision
Gerade Berufsanfänger in diesem Bereich dürften sich bei der Vielzahl der unterschiedlicher Provisionsarten mitsamt der vertraglichen Ausgestaltungsmöglichkeiten schwer tun. Fallen bei der vertraglichen Ausgestaltung der Vergütung zu erkennen. Gerade in diesen Fällen bieten Foren und eigens auf diese Thematik spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien für Handelsvertreterrecht eine wichtige Stütze.

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